Nach Schätzungen von Fachexperten/-innen leiden in der Bundesrepublik Deutschland ca. 3 - 4 Mio Menschen an chronischen Wunden. In der Fachliteratur besteht weitgehend Einigkeit, Wunden dann als chronisch zu bezeichnen, wenn diese innerhalb von 4 - 12 Wochen nach Wundentstehung unter fachgerechter Therapie keine Heilungstendenzen zeigen. Wundart und Kontextfaktoren spielen hierbei eine bedeutende Rolle.
Grundsätzlich ist die Wundversorgung eine multiprofessionelle Aufgabe. Stationäre Einrichtungen, Pflegedienste und Ärzte sind gefordert, für eine effektive und kostensenkende Therapie zu sorgen.
Durch den optimierten Einsatz moderner Wundtherapeutika kann nach Einschätzungen des Robert-Koch-Instituts rund die Hälfte der Kosten für Dekubitus, Diabetischem Fußsyndrom und gefäßbedingtem Ulcuc curis für alle Bereiche der pflegerischen Versorgung eingespart werden.




